Wachstumshormone sind weit mehr als ein Thema für Jugendliche im Wachstum. Sie erneuern Zellen, bauen Muskeln auf und steuern die Reparatur des gesamten Körpers. Der Haken: Auch ihre Produktion nimmt mit den Jahren rapide ab. Die Folge ist spürbar – Zellen verfallen und werden nicht mehr ersetzt, Muskeln lassen sich nur noch schwer halten, und selbst kleine Wehwehchen brauchen plötzlich viel länger, um auszuheilen. Genau deshalb lautet das Ziel: die körpereigene Ausschüttung so lange wie möglich hoch zu halten.
Das wichtigste dieser Hormone ist das GH (Growth-Hormon). Man kann es künstlich zuführen – in der Anti-Aging-Medizin wird das seit Langem gemacht –, doch es ist teuer und nicht ohne Risiken. Eckardt rät davon ausdrücklich ab und setzt stattdessen auf die natürliche Anregung der eigenen Produktion. Die Grundlage dafür ist erneut das Mutterhormon DHEA.
Ein oft übersehener Punkt: Auch Insulin ist ein Wachstumshormon. Es wird ausgeschüttet, wenn wir Kohlenhydrate essen – der Hauptgrund, warum Eckardt dringend davon abrät, komplett auf Zucker zu verzichten. Ohne Zucker keine Hormone – natürlich in Maßen.